Impfungen

Herbst und Winter sind Hochzeiten für Grippe. Doch Impfungen sind das ganze Jahr über wichtig, um einen ganzheitlichen Schutz sicherzustellen. Wie diese funktionieren und wer sich impfen lassen sollte, lesen Sie hier.

Impfung: Schutz vor Infektionskrankheiten

Gewonnen werden Impfstoffe grundsätzlich auf Basis abgeschwächter oder toter Krankheitskeime respektive ihren Bestandteilen. Sie sollen den Körper auf eine tatsächliche Infektion vorbereiten und so präventiv für Schutz sorgen.

Wie sinnvoll sind Impfungen?

Wie viel Sinn Impfungen machen, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Doch fest steht: Für einen umfassenden Schutz sind sie unverzichtbar. Nach geltendem Arzneimittelrecht wird ein Impfstoff nur zugelassen, wenn er nachweislich auch wirkt. Ein Beispiel ist die in den 1960er-Jahren in Deutschland eingeführte Schluckimpfung: Erkrankten 1961 bundesweit noch fast 4.700 Kinder an Kinderlähmung, waren es 1965 unter 50. In der Folge hat es in Deutschland keine Häufung von Polioerkrankungen mehr gegeben.

Wie häufig muss geimpft werden?

Wo manche Impfungen wiederholt ein Leben lang wirken – etwa bei Masern, Mumps oder Röteln – müssen andere regelmäßig aufgefrischt werden. Dazu gehören Impfungen gegen Tetanus, Polio, Keuchhusten oder der Extremfall einer Grippeimpfung: Weil sich deren Erreger rasend schnell verändern, muss Letztere sogar jedes Jahr durchgeführt werden. Ein Aufwand, der sich lohnen kann. Denn die Impfung kann nicht nur Symptome abschwächen, sondern auch möglicherweise tödliche Verläufe verhindern.impfkalender_bkk_krones

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