Darmkrebsvorsorge – Ein Angebot der Krones BKK

Wir laden unsere Versicherten auch in diesem Jahr – anlässlich des Darmkrebsmonats März – ein, an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Dies geht bei uns völlig anonym und kostenlos. Das Test-Set für den immunologische Stuhltest kann unter www.carediag.de/krones-bkk ganz einfach bestellt werden. Für Versicherte der Krones BKK ist dieser Test kostenfrei.

Darmkrebs ist vermeidbar

Mehr als 70.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Darmkrebs, der häufigsten Krebsart in Deutschland. An den Folgen von Darmkrebs sterben jährlich ca. 27.000 Betroffene. Dabei kann Darmkrebs, wie sonst keine andere Krebserkrankung, durch verschiedene Vorsorgemaßnahmen verhindert werden. Bei rechtzeitiger Früherkennung von Darmkrebs liegen die Heilungschancen bei über 90 Prozent.

Multitalent Darm
Er belohnt Aufmerksamkeit und ermahnt bei ungesundem Lebenswandel: Der Darm – gelegentlich auch als unser „zweites Gehirn“ bezeichnet – ist weit mehr als nur ein dumpfes Verdauungsorgan. Was er alles leistet und wie Sie ihn sorgsam pflegen können, lesen Sie hier.

Dass der Darm lebenswichtige Nährstoffe aufnimmt und überflüssige und unverdaubare abtransportiert, ist allgemein bekannt. Doch in den rund 200 Quadratmetern – ja, so viel umfasst eine Darmoberfläche – steckt noch viel mehr. Ein Zentrum der Immunabwehr etwa, das Krankheitserreger, Keime und Giftstoffe eliminiert.

Züchten eines Abwehrbollwerks
Wichtig, damit das alles klappt, ist eine gesunde Darmflora. Die entwickeln wir Menschen nach der Geburt innerhalb der beiden ersten Lebensjahre, indem wir Hunderte Bakterienstämme im Darm ansiedeln. Diese bilden ein körperinternes Bollwerk, das unser Immunsystem effektiv arbeiten lässt. Wichtig ist dabei, dass diese Darmflora intakt bleibt. Aus dem Gleichgewicht bringen können sie Medikamente, falsche Ernährungsgewohnheiten oder auch Stress. Die Folge können Infekte, Entzündungen, Durchfall oder Verstopfung und allgemeines Unwohlsein sein.
Der Darm und die Psyche
Alles körperlich also? Nein. Hirn und Darm liegen anatomisch gesehen einen halben Körper voneinander entfernt – und sind doch sehr eng verbunden. Denn akuter psychischer Stress macht nicht nur die Seele krank. Auch Darmbeschwerden können dadurch verursacht oder verstärkt werden. So reagiert manch einer auf Stress mit Bauchschmerzen. Auch bei der Entstehung eines Magengeschwürs spielt Stress eine wichtige Rolle. Obwohl den meisten eine Infektion mit dem bakteriellen Erreger Helicobacter pylori zugrunde liegt, erklärt das Vorhandensein des Keims allein die Krankheitsentstehung nicht. Denn nur etwa zehn bis 20 Prozent der Menschen, die ihn in sich tragen, entwickeln entsprechende Symptome. Die meisten bleiben trotz des Darmkeims gesund. Und: In einigen Fällen tritt die Krankheit auch ohne Helicobacter-Infektion auf.

Das Stress tatsächlich Magengeschwüre auslösen kann, wiesen japanische Wissenschaftler in einer Studie nach: Ihre Daten belegen, dass die Häufigkeit von „peptischen Ulzera“ nach dem großen Erdbeben in Japan im März 2011 um den Faktor 1,5 zunahm. Vor dem Erdbeben lag der Anteil bei 13 Prozent, danach waren es 24 Prozent.

Das können Sie für Ihren Darm tun
  • Essen Sie öfter mal Joghurt oder trinken Sie Buttermilch oder Kefir – Sauermilcherzeugnisse sind gut für die Darmflora
  • Achten Sie auf ausreichende Bewegung – das mobilisiert die Darmtätigkeit
  • Trinken Sie genug Wasser oder Tee – so tut sich der Darm leichter mit der Verdauung
  • Helfen Sie dem Darm – bei Durchfall essen Sie Bananen, Salzstangen oder Reibeäpfel, bei Verstopfung z. B. Leinsamen
  • Achtsamkeit – fragen Sie den Arzt bei auffälligen Veränderungen im Stuhlgang
  • Vorsorge – Früherkennungsuntersuchungen sind wichtig. Fürs Bauchgefühl und für die Gesundheit
Stress lass nach
Bei vielen anderen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts spielt Stress zudem eine verstärkende Rolle. Bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, bei der Refluxkrankheit und auch beim Reizdarmsyndrom spricht vieles dafür, dass Stress bei zahlreichen Betroffenen die Symptome verschlimmern kann. Rund sieben Prozent der Bevölkerung – überwiegend Frauen – sind vom Reizdarmsyndrom betroffen. Nach neuesten Erkenntnissen liegen der Erkrankung unter anderem Störungen der körpereigenen Abwehr des Darms, des Nervensystems im Darm sowie der Kommunikation zwischen Darm –und Gehirn-Nervensystem zugrunde.
Umso wichtiger ist Achtsamkeit:
Hören Sie auf Ihren Körper und legen Sie Ruhepausen ein, wenn der Stress überhandnimmt. Auch Sport und bewusste gesunde Ernährung helfen gegenzusteuern. Und nicht zuletzt gute Pflege und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen für Ihr oft unterschätztes Multitalent, den Darm.
Darmkrebs vermeiden
Durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung kann Darmkrebs rechtzeitig erkannt werden, doch am besten Sie vermeiden ihn ganz. Weitere interessante Information rund um das Thema Darmkrebs lesen Sie unter www.darmkrebs.de.