Vorsorge & Früherkennung

Doktorin schaut einem Mädchen in den Mund

Ihre Gesundheit geht vor

Vor und nach dem Urlaub, vom Kopf bis zu den Füßen, während der Schwangerschaft und bis zur Volljährigkeit, an jedem Ort und regelmäßig, für Klarheit im Kopf und ein gutes Bauchgefühl: Vorsorge und Früherkennung sind effektive Mittel bei der Erhaltung Ihrer Gesundheit.

Natürlich sind sie keine Garantie gegen geistige oder körperliche Beeinträchtigung, aber sie bedeuten ein deutliches Plus an Schutz und Sicherheit. Deshalb gibt es nur wenige Bereiche, in denen wir mehr Aufwand zu Ihrem Wohl betreiben.

Besser vorsorgen als nachher sorgen

Gesunde Ernährung, die schmeckt und Spaß macht

Vorsorge für Männer

Männliche Frühsterblichkeit ist nicht genetisch

Männergesundheit war lange Zeit kein Thema. Denn „Mann“ wurde nicht krank! Dabei sind Männer viel häufiger krank als Frauen, sterben nach wie vor früher. Das muss nicht sein.

Nehmen Sie jetzt an Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen teil

Männer und Gesundheit

Männer sind Vorsorgemuffel

Die Zahlen belegen dies. Die Teilnehmerrate an den GKV Vorsorgeuntersuchungen beträgt 24 %, bei Frauen 60 % Angebote zur Gesundheitsförderung wie Bewegung, gesunde Ernährung, Stressreduktion nehmen Männer weniger in Anspruch als Frauen (individuelle Kursbesuche zur Gesundheitsförderung: Frauen 77 %, Männer 23 %).

Männer führen einen riskanteren Lebensstil

Männer sind 4-mal häufiger an Unfällen beteiligt als Frauen. Rauchen ist bei Männern häufiger (ca. 30 %) als bei Frauen (19%).

Die Unterschiede beginnen schon im frühen Alter

Laut einer Studie der BZgA im Jahr 2010 tranken 36,5 % der männlichen Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren regelmäßig Alkohol, bei den weiblichen Jugendlichen waren es 14,9 %. Bei 22- bis 25-jährigen Männern lag der regelmäßige Alkoholkonsum bei 46,7 %, bei den gleichaltrigen Frauen hingegen bei 21,5 %. Bei Cannabiskonsum verhält es sich ähnlich.

Übergewicht und Herzinfarkt

An Übergewicht leiden 60 % der Männer, gegenüber 40 % der Frauen (lt. Stat. Bundesamt). Der Herzinfakrt tritt bei Männern im Schnitt zehn Jahre früher auf als bei Frauen.

Daraus muss man folgern, dass der größte Teil der männlichen Frühsterblichkeit nicht genetisch, sondern kulturell oder sozial bedingt und damit beeinflussbar ist. Männer haben daher allen Grund, sich um Ihre Gesundheit zu kümmern

Das Männergesundheitsportal

Informieren Sie sich im Männergesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über Ernährung, Fitness, Sport, Früherkennung, psychische Gesundheit und Sucht. Dort können Sie auch einen vierteljährlich erscheinenden Newsletter abonnieren rund ums Thema „Männergesundheit“ mit aktuellen Tipps und Terminen. Unter Service finden Sie wichtige Beratungsstellen in ganz Deutschland. reinschauen lohnt sich!