FAQ zur Corona-Pandemie

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellen sich unseren Kundinnen und Kunden viele Fragen. Wir geben Ihnen Antwort und bauen nach und nach einen Fragen-Antworten-Katalog auf!

Übernimmt die BKK die Kosten für den Corona Test?

Ärzte können ab sofort bei bestimmten Patienten, die die Kriterien des Robert Koch-Instituts für einen Verdachts- oder Erkrankungsfall erfüllen, den Labornachweis des Virus auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung anfordern.

  • Ein Verdachts- / Erkrankungsfall liegt laut RKI vor bei
  • Personen mit respiratorischen Symptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall mit dem neuartigen Coronavirus
  • Als klinisches Bild genügt laut RKI ein akutes respiratorisches Syndrom mit dem Verdacht, dass die unteren Atemwege betroffen sind. Fieber oder Husten müssen nicht unbedingt bestehen. Wer sich sehr unsicher darüber ist, ob der eigene Atemwegsinfekt vielleicht doch durch das neue Coronavirus ausgelöst sein könnte, dem empfehlen Gesundheitsexperten die Rücksprache mit einem Arzt, der über das weitere Vorgehen entscheidet. Einen Test nur auf den eigenen vagen Verdacht hin durchzuführen, ohne kürzlich im Risikogebiet gewesen zu sein oder Kontakt zu sicher erkrankten Personen gehabt zu haben, halten Mediziner nicht für sinnvoll.

 

Sind die BKK Kundenberatungen noch geöffnet?

Wir sind nach wie vor per E-Mail und Telefon für Sie erreichbar. In dringenden Fällen auch persönlich nach vorheriger Absprache.

 

Wichtige Telefonnummern zum Coronavirus

Service Nummer BKK: 09401/70-5200
Gesundheits-Hotline: 09401/70-2900
Patientenservice:            116 117
Gesundheitsamt:             0941/40090 (Regensburg)
das zuständige Gesundheitsamt – dessen Rufnummer können Sie über die Suche des Robert Koch-Instituts ermitteln.
und natürlich Ihre persönlichen Ansprechpartner bei der Krones BKK

 

Wie soll ich mich verhalten bei Verdacht auf Ansteckung?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) sowie das Bundesministerium für Gesundheit empfehlen Menschen, die bei sich einen Corona-Infekt vermuten, folgendes:

  • Menschen, die einen persönlichen Kontakt zu einem Menschen hatten, bei dem das Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden, telefonisch einen Arzt kontaktieren oder die 116 117 anrufen – und zu Hause bleiben.
  • Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben oder in Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, sollten – unabhängig von Symptomenunnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

 

Bekomme ich meinen Verdienstausfall ersetzt wenn ich unter Quarantäne stehe?

Bei einer angeordneten Quarantäne bekommen Arbeitnehmer den Verdienstausfall ersetzt. Das gilt unabhängig davon, ob die Quarantäne in der eigenen Wohnung oder an einem anderen Ort angeordnet wird. Der Arbeitgeber zahlt weiterhin das Gehalt und erhält die Entschädigung auf Antrag von der zuständigen Behörde zurück.

 

Gibt es aufgrund der Schul – bzw. Kitaschließungen einen Anspruch auf Krankengeld oder Kinderkrankengeld?

Nein, Anspruch auf die gesetzliche Entgeltfortzahlung, Krankengeld oder Kinderkrankengeld haben Sie nur, wenn Sie krankheitsbedingt arbeitsunfähig sind oder Ihr Kind aufgrund von Krankheit zu Hause betreut werden muss. Es ist dafür eine ärztliche Bescheinigung erforderlich.
Diese Voraussetzungen sind bei der Schließung einer Kita oder Schule nicht gegeben.

 

Ist eine AU Schreibung per Telefon möglich?

Vertragsärzte dürfen Patienten ab sofort bis zu 14 Tage am Telefon krankschreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt. In solchen Fällen ist die telefonische AU auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Bereits seit etwa zwei Wochen dürfen Ärzte nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beziehungsweise eine ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes für bis zu einer Woche ausstellen.

Telefonische AU auch im Verdachtsfall

Jetzt haben KBV und Krankenkassen die Regelung noch einmal erweitert. Neu neben der längeren Dauer von bis zu 14 Tagen ist, dass unter die Regelung auch Patienten fallen, bei denen ein Infektionsverdacht besteht. Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt.

Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. Gleichzeitig soll das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden.

 

Gibt es von der Krones BKK einen Zuschuss für Mundschutz, etc.?

Die Krankenkassen dürfen keine Kosten für Mundschutz, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zu Präventionszwecken als Hilfsmittel übernehmen.

 

Habe ich einen Anspruch auf Krankengeld wenn ich wegen Coronavirus erkranke?

Bei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus wird der behandelnde Arzt Ihnen eine Arbeitsunfähigkeit (AU) bescheinigen. Während der AU haben Sie in den meisten Fällen Anspruch auf die gesetzliche Entgeltfortzahlung bzw. Krankengeld.

 

Ich bin in das DMP Programm eingeschrieben. Muss ich den Arzt zur Quartalskontrolle aufsuchen, damit ich nicht aus dem Programm ausgeschrieben werde?

Dazu gibt es noch keine offizielle Regelung. Wir gehen davon aus, dass das Fehlen der Folgedokumentation in der aktuellen Krise nicht zu einer Ausschreibung führt. Falls doch, können Sie sich jederzeit wieder in das Programm einschreiben.

 

Bekomme ich die 80% Zuschuss für meinen Präventionskurs, wenn ich aufgrund der Coronakrise nicht mehr teilnehmen kann? Werden die versäumten Termine nachgeholt?

Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen zum Thema „Präventionskurse“.

 

Mein Geburtsvorbereitungs- bzw. Rückbildungskurs kann aktuell nicht stattfinden.

Hier finden Sie eine alternative Lösung.

 

Kuren , Reha-Maßnahmen und Aktivwochen während Corona

Für Kuren über Gesundheitsservice:

Mutter/Vater & Kind-Kuren haben aktuell ihren Betrieb eingestellt. Die Schließungen betreffen alle Kurdurchgang Starttermine bis 19.4.2020. Wir bemühen uns, dass Ihr Kurmaßnahme auf einen anderen Termin umgebucht wird. Zudem werden bis 19.4.2020 keine Einrichtungen über den Gesundheitsservice vermittelt. Das gilt vermutlich für alle anderen Anbieter analog.

Über freie Termine zu den Mutter/Vater-Kind-Kurmaßnahmen können Sie sich auf unserer Homepage unter www.muvaki.info informieren.

Ansonsten sind wir bemüht Ihnen Kliniken anzubieten, in denen die AHB- und/oder Rehabilitationsmaßnahmen wie gewohnt durchgeführt werden.

Sonstige Kuren:
Sollten Sie Ihre Reha oder Kur aufgrund der Corona-Pandemie unterbrechen oder verschieben müssen, zum Beispiel weil das Reha-Zentrum schließt, aus Sorge vor Corona oder weil Sie Symptome haben, schicken Sie uns bitte eine Nachricht per E-Mail, bzw. rufen Sie uns an.

Wenn Sie Krankengeld erhalten, rufen Sie Ihre zuständige Kundenberaterin an, um die nächsten Schritte abzusprechen.
Hat ein anderer Rehabilitationsträger die Maßnahme bewilligt, beispielsweise die Deutsche Rentenversicherung, wenden Sie sich bitte dorthin.

Eine Umbuchung in eine andere Klinik ist aufgrund der sich derzeit täglich ändernden Situation nicht zielführend. Sollte Ihre Kostenzusage in Kürze auslaufen, verlängern wir diese gern für Sie. Rufen Sie uns einfach an.

Aktivwochen, etc.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und den Entscheidungen zum Verhalten während der Corona-Pandemie werden bis zum 19.04.2020, Aktivwochen, Well-Aktiv-Maßnahmen, Fit & Vital-Vorsorgekuren sowie Aktivkuren in Europa nicht mehr durchgeführt.

Alle Teilnehmer werden von den jeweiligen Beherbergungsbetrieben/Veranstaltern informiert. Hinsichtlich möglicher Umbuchungen/Ersatztermine und gegebenenfalls Rückerstattungen von schon geleisteten Anzahlungen erfolgt auf gleichem Wege eine Information an alle Versicherten.

Über die weiteren Entwicklungen bezüglich Reisemöglichkeiten unserer Programme halten wir Sie auf dem Laufenden.

 

Pflegekasse – Beratungsbesuche nach §37

Bis zum 30.09.2020 sind Pflegeberatungsbesuche ausgesetzt. Das bedeutet für Sie, dass die Pflegekasse das Pflegegeld abweichend vom §37 Absatz 6 nicht kürzt oder entzieht, wenn in der Zeit vom 01.01.2020 bis einschließlich 30.09.2020 keine Beratung nach §37 Absatz 3 Satz durchgeführt wurde.

 

Beitragszahlung – Stundung

Ist es Ihnen aufgrund der Corona-Krise aktuell nicht möglich die Gesamtsozialversicherungsbeiträge zu bezahlen, wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner:

Frau Melanie Maier     Tel: 09401 / 70-4309 E-Mail: melanie.maier@krones.com

Frau Kerstin Alber       Tel: 09401 / 70-4628 E-Mail: kerstin.alber@krones.com

Bitte beachten Sie, dass etwaige Stundungsanträge schriftlich zu stellen sind.

 

Verdienstausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus – COVID-19 (SARS-CoV-2)
Erstattungsansprüche nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) – Umlage

Unter folgende Link finden Sie Informationen über Vergütungsansprüche im Zusammenhang mit dem Coronavirus sowie einem ggf. bestehendem Erstattungsanspruch des Arbeitgebers nach dem AAG. Hier gehts zur Übersicht.